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Nasenspraysucht - Entkommen möglich

Ein Schnupfen bringt die Schleimhäute zum Anschwellen, das Atmen durch die Nase fällt zunehmend schwer. Dagegen greifen viele Menschen auf Nasensprays zurück. Grundsätzlich ist die Wirkung positiv: Die Schleimhäute schwellen wieder ab, man kann endlich freier durchatmen – zumindest, bis die Wirkung des Sprays nachlässt, dann erfolgt eine erneute Anwendung. Wird Nasenspray nur wenige Tage bei akutem Schnupfen genutzt, ist dagegen auch nichts zu sagen. Problematisch wird es jedoch dann, wenn das Präparat länger als eine Woche angewendet wird. In der Nase tritt eine Gewöhnung an die Nutzung des Sprays auf, die schließlich dazu führt, dass die Schleimhäute ohne Nasenspray ständig geschwollen sind. Man wendet das Spray also weiter an, um wenigstens kurzzeitig das Problem zu lindern. Ähnlich wie bei einem Schnupfen schwellen die Atemwege aber wieder an, wenn die Wirkung vorbei ist. Bei ständiger Anwendung von Nasenspray werden die Zeiträume, in denen das Spray wirklich hilft, immer kürzer. Schließlich leidet man zwar schon lange nicht mehr unter einer Erkältung, hat das Nasenspray aber dennoch dauernd griffbereit. Aus der Behandlung des Schnupfens ist eine Sucht nach Nasenspray geworden, die zu körperlichen und seelischen Beschwerden führen und den Alltag beeinträchtigen kann.

 

Zu den körperlichen Folgen der Sucht gehört es, dass das Spray immer öfter und mit kürzeren Abständen angewandt wird und dass die Schleimhäute, nachdem die Wirkung abgeklungen ist, sogar noch stärker anschwellen als vorher. Durch die Dauernutzung des Sprays kann es zu Schädigungen der Nasenschleimhaut kommen. Anzeichen dafür sind unter anderem eine trockene Nase, Nasenbluten und eine höhere Anfälligkeit für Erkältungen. Durch die trockenen Schleimhäute können Krankheitserreger nämlich leichter eindringen. Auch chronischer Schnupfen kann durch Nasenspraysucht ausgelöst werden.

Auf der psychischen Ebene haben Betroffene häufig Probleme mit der Angst, zu ersticken. Die Schwierigkeiten beim Durchatmen werden auch als schlimmer wahrgenommen als bei einer Erkältung. Eine weitere mögliche Folge sind Stimmungsschwankungen. Der Alltag leidet bei einer Nasenspraysucht beispielsweise dadurch, dass man ohne Nasenspray weder einschlafen noch das Haus verlassen kann.  

 

Um der Nasenspraysucht zu entgehen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Sehr rigoros ist die Vorgehensweise des kalten Entzugs, bei dem das Spray komplett abgesetzt wird. Bis sich die Nase wieder daran gewöhnt hat, dass kein Nasenspray genutzt wird, kann es einige Wochen dauern. In dieser Zeit haben die Betroffenen mit angeschwollenen Schleimhäuten und in der Folge mit Einschränkungen beim Atmen zu kämpfen.

Man muss das Spray aber nicht sofort ganz weglassen. Auch eine Verringerung der Dosis ist möglich. Das kann auf zwei Arten passieren: Entweder man achtet darauf, dass Spray tatsächlich immer seltener, also in immer größeren zeitlichen Abständen anzuwenden und so die Schleimhäute allmählich wieder daran zu gewöhnen, ohne auszukommen oder man nimmt Medikamente mit einer niedrigen Dosierung, zum Beispiel Nasensprays für Kinder. Bei Sprays mit weniger Wirkstoffen sollte man außerdem darauf achten, dass man sie nicht öfter anwendet, weil die Wirkung schneller nachlässt, es geht schließlich darum, die Anwendung nach einiger Zeit ganz zu beenden.

Eine weitere Art, die Nasenspraysucht allmählich zu beenden, ist die sogenannte „Ein-Loch-Therapie“. In einem Nasenloch wird bei dieser Vorgehensweise das Spray weiter angewendet, im anderen Nasenloch nicht. Hier wird komplett auf Nasenspray verzichtet. Schließlich wird auch das Nasenloch, das noch mit dem Spray behandelt wurde, nicht mehr behandelt.

 

Es ist also mit unterschiedlichen Herangehensweisen möglich, der Nasenspraysucht zu entkommen. Um gar nicht erst Gefahr zu laufen, gibt es zu Nasensprays auch Alternativen. So kann man es beispielsweise bei Erkältungen mit Nasenspülungen mit Kochsalz versuchen. Außer Wasser und Kochsalz sind hier keine weiteren Wirkstoffe enthalten, dennoch werden Bakterien ausgespült und der Schnupfen gelindert. Wer unter einer trockenen Nase und entsprechend gereizten Schleimhäuten leidet, wie es beispielsweise auch bei trockener Luft durch Heizung oder Klimaanlage passieren kann, kann Meersalz-Nasenspray ausprobieren. Bei einer verstopften Nase kann man auch zu Sprays auf natürlicher Basis, zum Beispiel mit Eukalyptus, greifen. Diese helfen, jedoch ohne eine Suchtgefahr darzustellen.
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