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Kresse, Löwenzahn und Brennnessel - frisch für die Gesundheit

Die Natur liefert uns grüne Schätze, von denen manche unbeachtet ihr Dasein fristen – oder sogar als „Unkraut“ verachtet und vertilgt, anstatt verzehrt werden.
Die würzige Gartenkresse (Lepidium sativum) zum Beispiel wird zwar gern gesehen, doch hauptsächlich als Dekoration auf allerlei Angerichtetem wie Wurst- oder Käseplatten; dabei steckt viel mehr in dem Kreuzblütengewächs: Die Vitamine A, B1 und B6, C und Folsäure, außerdem Mineralien wie Chrom, Jod, Eisen und Phosphor, Kalium, Calcium, Magnesium und zudem Senföl-Glykoside.
Senföle haben entzündungshemmende Eigenschaften, sie wirken vorbeugend in Bezug auf Infekte und Blasenentzündungen. Das enthaltene Chrom beeinflusst das Sättigungsgefühl, weshalb sich Kresse auch zur Begleitung von Reduktionsdiäten eignet; beim Vorliegen von Diabetes mellitus wird ebenfalls auf die positive Wirkung einer ausreichenden Chrom-Versorgung gesetzt.
Nicht nur die „ausgewachsene“ Kresse und der Keim, auch die Kresse-Samen sind vollgepackt mit Mikronährstoffen und zum Verzehr geeignet.
In der Küche darf Garten- oder Brunnenkresse also ruhig großzügig eingesetzt werden.
 
Wie die Kresse kommt auch der Löwenzahn (Taraxacum sect. Ruderalia) unserer Gesundheit auf vielfältige Weise zugute: Er gehört zu den Korbblütlern und ist ein Unterstützer von Leber und Galle, er fördert unsere Verdauung (die Magensaftsekretion) sowie die Nierenfunktion und wirkt Rheuma entgegen. Die unverwüstliche, für den Löwenzahn typische, Zähigkeit soll sich auch auf jene Menschen übertragen, die ihn regelmäßig genießen. Egal ob in Form von Tee, Salat, Löwenzahnwurzelextrakt ... Löwenzahn sollte regelmäßig den Speiseplan ergänzen, damit er seine positiven Wirkungen entfalten kann. Senkend auf den Blutzuckerspiegel soll sich auswirken, eine Tasse Löwenzahntee pro Tag zu trinken. Die Vitamine A, C und E sowie Calcium, Magnesium und Eisen liefert uns der Löwenzahn frei Haus.
 
Aller guten Dinge sind drei – auch die Brennnessel (Urtica) hat mit Recht ihren Platz unter den gesunden Grünen, wie bereits in einem Gedicht von Dr. Heinrich Hoffman vor ungefähr 200 Jahren zum Ausdruck gekommen ist: „Brennnessel, verkanntes Kräutlein, Dich muss ich preisen, / Dein herrlich Grün in bester Form baut Eisen, / Kalk, Kali, Phosphor, alle hohen Werte, / entsprießend aus dem Schoß der Mutter Erde …“
Mit den Vitaminen A, C und Folsäure, Flavonoiden, Kalium, Calcium, Kieselsäure, Eisen und Magnesium sowie Mineral- und Gerbstoffen ist die Brennessel reichlich ausgestattet. Brennnesseltee hat eine harntreibende, entgiftende und entwässernde Wirkung. Die Blutbildung wird mithilfe des Tees ebenfalls unterstützt. Aufgrund seiner entzündungshemmenden und schmerzberuhigenden Eigenschaften wird er gerne bei Gelenkschmerzen (z. B. durch Rheuma/Arthritis) angewendet.
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