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Bewährte Hausmittel bei Hämorrhoiden

Hämorrhoiden sind für alle da – ihre Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass die Darmentleerung bequem vonstattengeht und im Anschluss daran der Darmausgang wieder sicher abgedichtet wird (Feinkontinenz). Sie unterstützen den Schließmuskel, indem sie, ein ringförmiges, von feinen Blutgefäßen durchzogenes Schwellkörper-Geflecht, bei anstehendem Stuhlgang ab- und nach dessen Beendigung wieder anschwellen. Blut weicht aus den Hämorrhoiden zurück (vor Austritt des Stuhls) und kehrt wieder, wenn das „Geschäft“ erledigt ist. Wir bemerken unsere Hämorrhoiden nicht, solange sie regelrecht funktionieren; erst wenn sie ausleiern, so wie Krampfadern an den Beinen, nehmen wir sie wahr.
Die knotig vergrößerten Hämorrhoiden, die entstehenden Aussackungen im Schwellkörper-Polster, können nässen oder bluten und verursachen oft ein unangenehmes Jucken und/oder Brennen im Analbereich – stark ausgeprägte Hämorrhoiden können sogar zur Stuhlinkontinenz führen. Bei etwa 20 Prozent der an Hämorrhoiden leidenden Personen ist die Feinkontinenz etwas gestört, so dass kleine Mengen Flüssigkeit oder Stuhl unbemerkt entweichen und Spuren in der Wäsche hinterlassen können. Die Hämorrhoiden im medizinischen Sinne (auch als „innere“ Hämorrhoiden bezeichnet) befinden sich nahe des Schließmuskels und an der Grenze zum Mastdarm, während es sich bei den „äußeren Hämorrhoiden“ um Perianalthrombosen, um Blutgerinnsel im Bereich des Afters, handelt. Die Ausprägung der Hämorrhoiden ist eingeteilt in Schweregrade: Bei Grad 1 ist die Ausprägung am schwächsten, die veränderten Hämorrhoiden sind nicht tast- aber per Analspiegelung (Proktoskopie) erkennbar. Wenn sich Hämorrhoidalgewebe zwar nach außen wölbt, aber wieder selbstständig zurückzieht in den Analkanal, handelt es sich um Grad 2. Bei Grad 3 lassen sich die Gefäßerweiterungen noch manuell zurückschieben während dies bei Grad 4 nicht mehr möglich ist – sie bleiben von außen erkennbar.
Damit sich Hämorrhoidal-Beschwerden bessern oder – noch besser – gar nicht erst entstehen, helfen folgende Verhaltensregeln: Um für eine rege Darmtätigkeit/regelmäßigen, weichen Stuhlgang zu sorgen, muss ausreichend, mindestens zwei Liter täglich, getrunken werden. Auch eine ballaststoffreiche Ernährung mit Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten trägt wesentlich zur „Darmpflege“ bei. Aufquellendes wie Weizenkleie, Leinsamen oder Flohsamenschalen, unter die Nahrung gemischt, haben ebenfalls einen positiven Effekt – allerdings muss dann das Trink-Quantum um mindestens 300 ml erhöht werden. Alles dagegen, was Verstopfung fördert (Süßigkeiten, Weißbrot etc.), sollte gemieden werden. Regelmäßige Bewegung ist außerdem sehr wichtig – wenn wir in Schwung bleiben, bleibt es unser Darm auch.
Der Vorgang der Darmentleerung an sich sollte weder unter Zeit- noch unter anderweitig übertriebenem Druck stattfinden (nie verzweifelt pressen!). Die Reinigung der Analregion sollte immer vorsichtig, aber dennoch gründlich, erfolgen. Lauwarmes Wasser oder ein Sitzbad (mit Kamille oder Eichenrinde) eignen sich gut. Außerdem: Schmieren und Salben hilft allenthalben. Es gibt ausgezeichnete Produkte, die vorbeugend und lindern wirken – auch eine Baby-Wundcreme kann eingesetzt werden.
 
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