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Sodbrennen: Wie es zustande kommt und mit welcher Ernährung es verhindert

 

Mann fasst sich an den Hals

© staras AdobeStock 607028129

Sodbrennen tritt auf, wenn Magensaft zurück in die Speiseröhre fließt und sich dadurch ein unangenehmes Gefühl hinter dem Brustbein oder ein brennender Schmerz in der Magengegend bemerkbar macht. Dieses ist zwar unangenehm, hat aber bei gelegentlichem Vorkommen keine weiteren gesundheitlichen Auswirkungen. Besonders nach einer üppigen Mahlzeit oder sehr fettreichen Speisen kommt ein derartiges „Aufstoßen“ mit leichten Beschwerden häufig vor. Dementsprechend gibt es eine Reihe an Lebensmitteln und Getränken, die Sodbrennen fördern können.

Wie entsteht Sodbrennen und wodurch äußert es sich?

Ausgelöst wird Sodbrennen durch den Rückfluss von Magensaft in die Speiseröhre und ist darauf zurückzuführen, dass der muskuläre Verschlussmechanismus zwischen Speiseröhre und Magen nicht einwandfrei funktioniert. Der Inhalt des Magens und die Magensäure gelangen dadurch immer wieder in die Speiseröhre und reizen die Schleimhaut, was zu weiteren Beschwerden führt. Grundsätzlich leiden übergewichtige Personen und Schwangere häufiger an Sodbrennen, da eine höhere Körpermasse eher auf den Magen drückt und dadurch wiederum der Druck auf den Muskel steigt, der die Speiseröhre am Übergang zum Magen verschließt.

Eine konkrete Ursache für diesen „fehlerhaften“ Verschlussmechanismus gibt es oftmals nicht, jedoch können verschiedene Faktoren und Lebensmittel das Entstehen von Sodbrennen begünstigen und den Rückfluss der Magensäure fördern:

  • fett- und zuckerreiche Speisen
  • frittierte Speisen
  • scharfe Gewürze (z. B. Chili oder Pfeffer)
  • saure Lebensmittel (z. B. Zitrusfrüchte oder Tomaten)
  • Rauchen
  • Alkohol
  • koffeinhaltige Getränke
  • Schokolade
  • erhöhtes Magenvolumen nach dem Essen
  • erhöhter Magendruck (z. B. bei einer Schwangerschaft)
  • etc.


Folgende Symptome treten bei Sodbrennen häufig auf:

  • brennender Schmerz im Bereich der Speiseröhre und des hinteren Brustbeins, der bis in den Hals und Rachen ausstrahlen kann
  • Aufstoßen von saurem Mageninhalt
  • salziger Geschmack im Mund und Rachen
  • Fremdkörpergefühl im Hals und beim Schlucken
  • gelegentlich Reizhusten, Heiserkeit, Räuspern
  • etc.


Da jede Person individuell auf bestimmte Lebensmittel reagiert, kann es hilfreich sein, ein Ernährungstagebuch zu führen und so dem Auslöser für das Sodbrennen schnell auf die Spur zu kommen. Generell empfiehlt es sich, regelmäßige Mahlzeiten einzunehmen, langsam zu essen und kleine Portionen auszuwählen, um das Risiko von Sodbrennen bestmöglich zu verhindern.

Mit der richtigen Ernährung Sodbrennen verhindern

Bei der Entstehung von Sodbrennen sind die richtige Ernährung sowie ein gesunder Lebensstil wichtige Faktoren. Eine Umstellung der Speisen und der Essgewohnheiten sowie Gewichtsreduktion sind wesentliche Hilfsmittel, um das Risiko zu minimieren.

Folgende Empfehlungen können Ihnen dabei helfen, das unliebsame „Aufstoßen“ bestmöglich zu vermeiden:

Kleine Mahlzeiten entlasten den Magen:

  • Mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt verringern den Druck auf den Magen und führen dazu, dass der Speiseröhrenschließmuskel nicht übermäßig belastet wird.

Lieber langsam essen:

  • Ein übermäßiges Schlingen oder schnelles essen belasten Magen und Speiseröhre und erhöhen das Risiko, dass der Mageninhalt zurück in die Speiseröhre fließt. Lieber langsam essen und häufiger kauen – so setzt auch das Sättigungsgefühl schneller ein.

Auf späte Snacks und Mahlzeiten verzichten:

  • Wer zu Sodbrennen neigt, sollte auf zu späte Mahlzeiten verzichten, also in etwa vier Stunden vor dem zu Bett gehen nichts mehr essen.

Fertigprodukte sowie Süßes und Saures meiden:

  • Hohe Zuckermengen, die gerne in Fertigprodukten stecken, sind ein großer Treiber für Sodbrennen. Vorsicht ist außerdem bei säurehaltigen Lebensmitteln geboten, da diese die Schleimhaut reizen.


Konkret sollten folgende Lebensmittel gemieden werden:

  • Weißbrot oder Toastbrot
  • säurereiches Obst (z. B. Ananas, Kiwi, Orangen, Zitronen etc.)
  • Rotkraut und Sauerkraut
  • Fisch in Mayonnaise oder Sahne sowie frittierter Fisch
  • fette Milchprodukte (z. B. Creme fraiche, Mascarpone etc.)
  • gesalzene oder gewürzte Nüsse
  • kohlensäurehaltige Getränke
  • Alkohol


Häufiges Sodbrennen sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Sprechen Sie bei Bedarf mit einem Arzt, um eine zeitgerechte Diagnose zu stellen und eine passende Ernährungsumstellung einzuleiten. Erkundigen Sie sich weiters auch nach geeigneten Rezepten und Lebensmittel-Listen, um dem Sodbrennen bestmöglich vorzubeugen.

Kommen Sie bei weiteren Fragen zu uns in die Apotheke, wir stehen Ihnen gerne beratend zur Seite.

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